Stadtteil Schwickershausen

Der Stadtteil Schwickershausen hat 591 Einwohner (Stand: 31.08.10) und liegt im Dombachtal, einem Seitental des Emsbachtales. Die Anbindung an Bad Camberg erfolgt über die Landstraße 3030, der Verbindung zwischen dem Goldenen Grund und dem Weiltal.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1276 als "Swikirhusin". Die Nennung erfolgte in einer auf den 18. September 1276 datierten Urkunde, in der Theoderich, der Abt des Klosters Maria Laach festlegte, dass das Dorf Schwikirhusin dem Kloster Seligenstatt im Westerwald 54 Malter Getreide zu liefern habe. Im Zentrum des alten Ortskerns liegt das ehemalige Hofgut. Einen zweiten Siedlungskern stellen Mühle und Kirche auf der gegenüberliegenden Seite des Dombachs dar.
1835 erhielt der Ort ein eigenes Schulhaus, in dem bis 1970 unterrichtet wurde. Seit 1840 bildet Schwickershausen zusammen mit Dombach eine eigenständige Pfarrei. 1891 wurde die in das Dorf führende Straße zur Durchgangsstraße in das Weiltal verlängert. 1904 erhielt das Dorf eine Wasserleitung.
In den 1960er Jahren entstanden zwei Neubaugebiete. Die Eingemeindung nach Bad Camberg erfolgte 1974. 2001 wurde das Dorfgemeinschaftshaus saniert und erweitert.