Die Kneipp-Kur - Heilen mit Wasser

Tretbecken im Kurpark

Sebastian Kneipp war seinerzeit ein überzeugender und begeisternder Vermittler einer natürlichen Lebensweise.
Ein Hauptanliegen für Sebastian Kneipp war es, nicht nur zu behandeln, sondern auch vorzubeugen. Vor allem selber aktiv zu werden, zur Stärkung der eigenen Gesundheit. Sein (ganzheitlicher Ansatz) macht ihn auch heute noch zu einem absolut aktuellen Vertreter der Naturheilkunde. Kneipps großes Interesse war es bei Erkrankung mit einfachen, natürlichen Mitteln zu helfen und zu heilen. So arbeitete Sebastian Kneipp maßgeblich an der Weiterentwicklung und Verfeinerung vieler beliebter Hausmittel mit. Wie oft heilte er mit Wasser, Heilpflanzen, Quark und Co. Seine erfolge gaben ihm recht und werden bis zu heutigen Zeitpunkt immer noch als besonders wirkungsvoll eingestuft. Besonders den Kindern galt seine große Liebe, denen er als Pfarrer nicht nur geistlichen Schutz gab, sondern um deren Gesundheit er besonders bemüht war. So kann man in verschiedenen Werken nachlesen wie die blassen kränklichen Kinder durch gesunde, vollwertige Kost, reichlich Bewegung an der frischen Luft und stärkende, abhärtende, abhärtende Kneipp Anwendungen zu gesunden fröhlichen Kindern wurden. Nie war Kneipp so vermessen, mit dem Wasser alles heilen zu wollen, wohl aber stärken und zu unterstützen. Er bezeichnete die natürlichen Reize wie wärme oder Kälte als Zündfunken für den Organismus zur Stärkung der Abwehrkräfte, des Immunsystems und des Vegetativen Systems. Wer sich motivieren kann, einige Minuten zu investieren, stärkt seinen Körper auf vielfältige Weise. Nicht umsonst gehören die Kneipp- Wasseranwendungen zu den wenigen "wissenschaftlich anerkannten Naturheilverfahren".