Alte Jüdische Schule

Die Alte Jüdische Schule, in der sich im Zeitraum von 1773 bis 1838 eine Synagoge befand, bevor diese in den später durch die Nationalsozialisten zerstörten Neubau in der Schmiedgasse umzog, ist als Dokumentationszentrum gedacht, das einerseits die in weiten Bereichen verlorene Stadtbefestigung virtuell wieder auferstehen lässt, andererseits das Wissen um die von den Nationalsozialisten zerstörte jüdische Gemeinde in Camberg aufrecht erhalten soll. Das vom Verein Historisches Camberg mit städtischer Unterstützung umgesetzte Bürgerprojekt hatte 2015 seinen vorläufigen Höhepunkt erlebt, als im Beisein zahlreicher Nachkommen jüdischer Camberger die feierliche Eröffnungsveranstaltung stattfand. War das Gebäude seither nur auf Anfrage öffentlich zugänglich, werden nun Vereinsmitglieder und Freiwillige zu den Öffnungszeiten Aufsicht führen und auf Wunsch Auskunft zum Projekt und historischen Hintergründen geben. Durch eine neuerstellte Beschilderung kann die Alte Jüdische Schule aber auch im Alleingang von den Besuchern erkundet werden.

Ab 6. Mai 2018 wird die Alte Jüdische Schule regelmäßig sonntags von 14 bis 16 Uhr für Besucher geöffnet sein.

Weitere Informationen unter www.verein-historisches-camberg.de