Fahrplanwechsel 2017/ 2018 im Landkreis Limburg-Weilburg

Am 10. Dezember gab es einen Fahrplanwechsel. Der neue Fahrplan für den Landkreis Limburg-Weilburg bringt einige Neuerungen mit sich. Nachdem in den vergangenen Jahren zusätzliche Zugfahrten von und nach Frankfurt bzw. Wiesbaden sowie auch im Lahntal eingerichtet wurden, ist dieses Mal die Oberwesterwaldbahn an der Reihe. So fahren künftig unter der Woche Züge um 21:54 Uhr und 22:45 Uhr von Limburg nach Westerburg. An den Wochenenden wird ein Zug um 22:45 Uhr Limburg in Richtung Westerwald verlassen. In der Gegenrichtung ab Westerburg in Richtung Limburg werden zusätzliche Züge um 18:33 Uhr und um 21:33 Uhr eingesetzt. An den Wochenenden verlässt der letzte Zug Westerburg mit Ziel Limburg um 22:45 Uhr. Mit dem neuen Abendangebot auf der Oberwesterwaldbahn werden auf der parallel zur Bahn verlaufenden Buslinie 281 die Fahrten um 21:50 Uhr und um 22:50 Uhr ab Limburg bis Frickhofen nicht mehr angeboten. Ein Anschlussbus zur Regionalbahn aus Limburg fährt um 23:20 Uhr ab Frickhofen „Bahnhof“ nach Dorndorf und Langendernbach.

Für Nachtschwärmer und feierfreudige wird darüber hinaus in den Nächten von Samstag auf Sonntag von Mai bis Oktober ein Nachtbus von Limburg über u.a. Elz, Hadamar und Frickhofen nach Westerburg unterwegs sein. Abfahrt in Limburg am Bahnhof wird um 1:53 Uhr sein.

Auch in der Oberlahn-Region werden zusätzliche Busfahrten am Abend angeboten. Eine neue Verbindung gibt es auf der Linie LM-65 von Weilburg in die Gemeinde Beselich. Der Bus verlässt Weilburg „ZOB“ um 20:10 Uhr und fährt über Gaudernbach, Haselbach, Schupbach und Niedertiefenbach bis Obertiefenbach. Auf der Linie LM-66 fährt ein Bus um 20:07 Uhr ebenfalls von Weilburg „ZOB“ in die Weilburger Stadteile Kubach, Hirschhausen, Drommershausen, Ahausen sowie nach Selters.

Mit einer kleinen Anpassung des Linienweges werden in Bad Camberg Wohngebiete besser an den Stadtbus angebunden. Die neue Haltestelle „Am Grauen Stein“ befindet sich am Übergang Weißerdestraße/ Egerländerstraße. Aus den angrenzenden Wohngebieten ist es zur Haltestelle und damit zum Stadtbusnetz nur noch ein kleiner Fußweg.

Barrierefreier Haltestellenumbau:

In Landkreis wird das Ein- und Aussteigen an den Bushaltestellen komfortabler und leichter. Im Sinne des Leitziels „Mobilität für Alle“ werden die Bushaltestellen nach und nach barrierefrei umgebaut. Neben dem Einbau der Sonderborde und des Blindenleitsystems werden mit der Anlage von Querungshilfen Mängel in der Zuwegung des Haltestellenumfeldes beseitigt. Auch neue Wartehallen werden errichtet. In 2017 wurden u.a. in Limburg, Weilmünster und Runkel Haltestellen barrierefrei umgebaut.