6.2 Gestaltungsmaßnahmen

Gestaltungsmaßnahmen zur Einbindung der Ortsumgehung in die Landschaft erfolgen in der Regel auf den Seitenflächen der Straßenanlagen.

G1 Anlage von Rasenflächen
Auf den Banketten, Mulden, Damm- und Einschnittsböschungen der geplanten Ortsumgehung sowie auf den Flächen der oberirdischen Regenrückhaltebecken werden Landschaftsrasen mit einem Umfang von 150.710 m² angelegt.

G2 Anlage von Baumhecken
Auf einen Teil der straßenbegleitenden Flächen werden Baumhecken aus einheimischen Laubgehölzarten im Umfang von 35.715 m² gepflanzt. Ziel der Maßnahme ist die Einbindung der Straßenanlage in die Landschaft und die Schaffung von Lebensräumen für Pflanzen und Tiere.

G3 Pflanzung von Einzelbäumen und Baumgruppen
Beiderseits der geplanten Ortsumgehung werden insgesamt 351 Hochstämme heimischer Laubbäume einzeln und in Gruppen angepflanzt. Die Bäume und Baumgruppen erhöhen die strukturelle, landschaftliche und ökologische Vielgestaltigkeit der straßenbegleitenden Flächen und dienen der optischen Führung der Verkehrsteilnehmer.

G4 Anlage von Extensivgrünland mit Einzelbäumen
Am Rande der Straßenanlage ist auf 4.195 m² extensiv zu pflegendes Grünland mit 16 Einzelbäume anzulegen. Damit sollen bau- und anlagebedingte Verluste von Einzelbäumen teilweise ausgeglichen und eine Aufwertung des Landschaftsbildes westlich der Ortslagen von Bad Camberg und Würges erreicht werden.