Rathaus der Stadt Bad Camberg

Spende von Kunstwerken


Dazu zählen die bisherige Dauerleihgabe „Kant“ von Thomas Roth, die Plastik „Kant 5“ inklusive eines Kataloges aus dem Jahr 1993 mit Abbildungen aus der „Kantserie“. Weiterhin sein eigenes Gemälde „Der Kurpark“ aus dem Jahr 2006 und das Triptychon „Emstaler“ von 2001.
Albert Bastian, vielen auch bekannt als „Abbes“ hat durch die SPD im Ausschuss Kur-Kultur-Fremdenverkehr viele Anträge eingebracht und sich stets dafür stark gemacht, dass Haushaltsmittel für den Ankauf von Kunstwerken vorgesehen werden. Besonderen Wert legte er dabei auf Camberger Motive, Camberger Künstler oder solche, die hier arbeiteten.
Als im Jahre 1991 beim Kölner Kunsthaus Lempertz eine Zeichnung von Walter Ophey versteigert werden sollte, erstellte Abbes eine Vorlage für den damaligen 1. Stadtrat Gerhard Reitz. Er bedauert es bis heute, dass sich die CDU seinem Antrag nicht angeschlossen hat und ein Kauf daher nicht zustande kam. Immerhin gelang es, in der Amtszeit von Bürgermeister Reitz eine Arbeit des aus Würges stammenden Künstlers Rolf Krüger zu kaufen, welche nun in der Würgeser Kindertagesstätte zu bewundern ist.
Erfreulich findet Albert Bastian, dass es dem jetzigen Bürgermeister Jens-Peter Vogel gelungen ist, ein Werk von Philipp Frank zu erwerben, welches die Kreuzkapelle einmal aus einer ungewohnten (Schwickershäuser) Perspektive zeigt. Als Dank für die Unterbringung des Bildernachlasses von Reginald Herard im Gebäude des Bauhofes hat die Stadt von der Witwe des Verstorbenen eine Schenkung für das Kurhaus erhalten. Zwei weitere Bilder dieses Künstlers sollen dort noch eine Heimat finden.
Zu den Künstlern, deren Werk er auch gerne in Bad Camberg präsentiert gesehen hätte, gehört Andreas Felger, der lange hier gelebt und gearbeitet hat.  Bisher ist leider nie eines seiner Werke von der Stadt erworben worden.
Mit der Ankündigung, seine Heimatstadt im Testament mit der Skulptur „Camberger Ziege“ von Thomas Duttenhoefer und einer Zeichnung von Walter Ophey zu bedenken, stellt Albert Bastian weitere Kunstwerke in Aussicht.
Bürgermeister Jens-Peter Vogel bedankt sich im Namen der Stadt für die Schenkung und die noch zu erwartenden Werke, bringt aber auch zum Ausdruck, dass die Camberger aber gerne noch möglichst lange auf ein Erbe verzichten und ihren „Abbes“ stattdessen lieber gesund und munter in ihrer Mitte wissen.