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VERANSTALTUNG
Ein rundum erfolgreiches Höfefest 2026 - Bilanz
„Wir haben so vieles, auf das wir stolz sein können und unsere Stadt und die Region so besonders macht. Das Höfefest ist eine gute Gelegenheit, dies zu zeigen und damit auch zu würdigen“, so Kurdirektor Michael Sinn, der ein durchweg positives Fazit zog. „Den Weg, mit dem Höfefest, unsere Stadt authentisch zu präsentieren und dabei auf heimische Anbieter und Themen zu setzen, die etwas mit unserer Stadt zu tun haben, möchten wir in Zukunft noch verstärken. Das wir auf dem richtigen Weg sind, zeigt sich in der erneut angestiegenen Zahl der teilnehmenden Höfe, die als prägendes Element – ähnlich wie die schönen Fachwerkfassaden – charakteristisch für die historische Altstadt sind.“
Bürgermeister Daniel Rühl zeigte sich erfreut über die große Bereitschaft zur Teilnahme aus der Bürgerschaft. „Das Höfefest lebt davon, dass möglichst viele mitmachen, und sich aktiv am Programm beteiligen. Die große Attraktivität dieser Veranstaltung kommt nur zustande, weil viele Hofeigentümer ihre Tore öffnen und gerne Besucher in ihrem Hof empfangen. Es ist bewundernswert, mit wie viel Engagement Privatpersonen und Vereine hier ein tolles Programm auf die Beine stellen. Allen Beteiligten gebührt ein ganz großes Dankeschön für dieses Engagement, ohne dass das Höfefest nicht möglich wäre. Es ist weit mehr, als das, was man erwarten kann. Wir wissen dies sehr zu schätzen.“
Durch die vielen Programmpunkte in den einzelnen Höfen entstehen viele Treffpunkte, an denen sich Menschen in ungezwungener Atmosphäre begegnen und miteinander ins Gespräch kommen. Für jeden ist etwas dabei: stimmungsvolle Live-Musik, Kunstausstellung, Apfelwein mit hessischen Snacks, Weinausschank in geselliger Atmosphäre, handgebrautes Bier aus Camberg oder Aktivitäten für Kinder. Beim Höfefest herrscht nicht nur eine ganz besondere Stimmung, sondern es stärkt die Gemeinschaft und schafft Identifikation mit der eigenen Stadt. Dies wird von den Organisatoren auch so gewollt und ganz gezielt unterstützt.
In diesem Jahr bot bereits die Eröffnung des Höfefestes eine Besonderheit. Nach ihren Worten zur Begrüßung überließen Bürgermeister Daniel Rühl und Kurdirektor Michael Sinn den traditionellen Fassbieranstich Bürgermeister Dirk Schütze aus der Partnerstadt Bad Sulza. Für Dirk Schütze war es „eine große Ehre, mit dem Anstich das Höfefest offiziell zu eröffnen“. Beide Bürgermeister betonten, wie wichtig es ist, „die Städtepartnerschaft mit Leben zu erfüllen“. Der Anfang wurde im vorigen Jahr mit der gemeinsamen Feier zum Tag der Deutschen Einheit in Bad Camberg gemacht.
Die kleine Delegation aus Bad Sulza kam nicht mit leeren Händen. Sie hatten original Thüringer Bratwürste mit dabei, die durch die beiden Bürgermeister und dem Bad Camberger Stadtverordnetenvorsteher Ulrich Menken im zum umfunktionierten Thüringer Hof des Anwesens in der Rosengasse 1 gegrillt und gegen eine freiwillige Spende an die Gäste verteilt wurden. Dazu wurde Thüringer Wein ausgeschenkt.
Diese Aktion war ebenso erfolgreich wie das gesamte Höfefest und reiht sich nahtlos in die besondere Stimmung dieses mittlerweile weit über die Grenzen der Stadt hinaus beliebten Festes ein: Man sieht sich, man trifft sich, man kommt immer wieder neu miteinander ins Gespräch. Viele Gäste lassen sich durch das bunte Geschehen treiben, bis sie irgendwann irgendwo ihren Platz gefunden haben, an dem sie sich niederlassen.

Das Grillen "Thüringer Hof" war Chefsache: Bad Cambergs Stadtverordnetenvorsteher Ulrich Menken (v. rechts), Bürgermeister Daniel Rühl und sein Amtskollege aus Bad Sulza, Dirk Schütze, ließen es sich nicht nehmen, die Gäste selbst mit leckeren Original Thüringer Würsten zu versorgen.
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