- Rathaus & Politik
- Stadt & Leben
- Bauen, Umwelt & Wirtschaft
- Kur & Tourismus
Richtfest für die Erweiterung und den Umbau des Feuerwehrgerätehauses Oberselters
Die Baugenehmigung wurde am 4. August 2025 erteilt, Ende Oktober 2025 begannen die Bauarbeiten. Im Rahmen des Richtfestes würdigten Bürgermeister Daniel Rühl, Stadtbrandinspektor Rudolf Meuth und Wehrführer Constantin Stahl den bisherigen Baufortschritt und betonten die Bedeutung des Projekts für die Feuerwehr und die Stadt.
„Heute können wir mit Freude sagen, das neue Gerätehaus nimmt Gestalt an und das ist ein Grund zum Feiern“, erklärt Constantin Stahl. Bürgermeister Daniel Rühl dankte den Kameradinnen und Kameraden für ihre Geduld und dafür, dass sie die Situation mit viel Pragmatismus mittragen. Den traditionellen Richtspruch sprach Emilie Eichel vom Holzbau Weichel aus Selters.
Die Erweiterung ist notwendig, weil die bisherigen Räumlichkeiten den Anforderungen an einen modernen Feuerwehrstandort nicht mehr vollständig gerecht werden. Insbesondere die Fahrzeughalle bietet nicht ausreichend Platz für die benötigten Fahrzeuge und Abläufe. Auch die Werkstatt-, Lager-, Technik- und Sozialbereiche werden neu organisiert und erweitert.
Kern des Bauprojekts sind eine zusätzliche Fahrzeughalle und die Erweiterung der bestehenden Halle. Darüber hinaus entstehen neue Werkstatt-, Lager- und Technikflächen. Vergrößert und künftig getrennt angeordnete Umkleide- und Sanitärräume verbessern die Bedingungen für Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner. Ein klimatisierter Seminarraum sowie ein eigener Raum für die Kinder- und Jugendfeuerwehr schaffen bessere Voraussetzungen für Ausbildung und Nachwuchsarbeit.
Im Zuge der Planungsüberarbeitung waren weitere Abstimmungen mit der Unfallkasse Hessen (UKH) erforderlich. Dabei standen insbesondere sie sichere Aufstellung und Ausfahrt der Einsatzfahrzeuge sowie die Überschneidung des Vorplatzes mit dem Radweg R8 im Fokus. Die Außenanlagen und Feuerwehrstellplätze werden deshalb neu geordnet. Zudem erhält das Gebäude einen barrierefreien Zugang über die Rückseite. Eine Wärmedämmung verbessert die energetische Qualität des Gebäudes; die charakteristischen Pultdächer und die Metalleindeckung des Bestands werden bei der Erweiterung fortgeführt.
Die geschätzten Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund drei Millionen Euro. Im Rahmen der Brandschutzförderung des Landes Hessen wird das Vorhaben mit 103.000 Euro gefördert.
Mit der Erweiterung werden die baulichen Voraussetzungen geschaffen, um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr langfristig zu sichern und die Bedingungen für Wartung, Lagerung, Ausbildung und Kameradschaft nachhaltig zu verbessern. Die Fertigstellung ist für Ende März 2027 vorgesehen.
Pressekontakt
Suchergebnisse werden geladen
Keine Mitarbeitende gefunden.


