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Behelfsbrücke in Erbach über Dombach und Emsbach früher als geplant freigegeben
Durch die Behelfsbrücke konnte kurzfristig wieder eine direkte Verbindung zwischen beiden Ufern hergestellt werden. Wie bereits in der städtischen Berichterstattung vom 10. Juni 2026 erläutert, stellte die Errichtung einer temporären Übergangslösung die einzige kurzfristig realisierbare Möglichkeit dar, die wichtige Verbindung zum Sportplatz sowie für den Schul- und Vereinsverkehr wiederherzustellen.
Die im Vorfeld vereinzelt angeregte zusätzliche Zuwegung von der Gartenseite hätte hingegen erhebliche technische, zeitliche und finanzielle Herausforderungen mit sich gebracht. Für die Umsetzung dieser Zuwegung wäre ein weiteres Auflager im Bereich der Brücke erforderlich gewesen. Das vorhandene Auflager hätte dafür nicht genutzt werden können, da es nicht ausreichend tragfähig und ebenfalls zu schmal dimensioniert ist. Deshalb hätte zusätzlich ein Gerüstturm im Bach errichtet werden müssen, was wiederum den Wasserabfluss beeinträchtig und die Behelfsbrücke wasserrechtlich genehmigungspflichtig gemacht hätte. Das damit verbundene Genehmigungsverfahren hätte die Fertigstellung der Übergangslösung deutlich verzögert.
Die Behelfsbrücke war notwendig geworden, nachdem die bestehende Fuß- und Radbrücke im Mai aufgrund erheblicher Schäden an der tragenden Unterkonstruktion kurzfristig gesperrt werden musste. Die Stadt reagierte umgehend und leitete die Anmietung sowie den Aufbau einer provisorischen Übergangslösung ein, um den täglichen Schulweg, Vereinsverkehr und die allgemeine Erreichbarkeit des Sportplatzes sicherzustellen.
Der städtische Bauhof sowie die beauftragte Fachfirma für Spezialgerüstbau arbeiteten in den vergangenen Tagen mit Hochdruck an der Umsetzung. Durch den zügigen Baufortschritt konnte die ursprünglich für den 22. Junigeplante Inbetriebnahme nun vorgezogen werden.
Auch für die Nutzung der Behelfsbrücke gilt weiterhin: Radfahrer bitte absteigen.
